Wahlkampfimpressionen vom Bürgermeisterkandidaten Johannes Decius aus Werther

Wahlkampfimpressionen vom Bürgermeisterkandidaten Johannes Decius aus Werther

So mache ich Wahlkampf

Der Wahlkampf hier in Werther ist zurzeit in seinen vollen Zügen und ich bin mitten drin. Für mich ist das eine ganz neue und spannende, aber zugleich auch eine sehr herausfordernde Aufgabe, da der Alltag als Lehrer und zweifacher Familienvater keinen Halt macht. Wie ich alles unter einen Hut bringe und was bisher schon alles im Wahlkampf passiert ist, möchte ich gerne mit euch teilen.

Als ich mich dazu entschieden habe, als Bürgermeister zu kandidieren, habe ich mir zunächst einmal die Zeit genommen und ganz persönlich die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger Werthers in einem Schaufenstergespräch angehört und zu Herzen genommen.

Im Familienurlaub konnte ich Kraft für die kommenden Wochen tanken, um erholt und mit vollen Energiereserven in den Wahlkampf zu starten und nebenbei noch der beruflichen Tätigkeit als Gymnasiallehrer unter den besonderen Coronabedingungen nachzukommen. 

Natürlich habe ich die schönen Strandtage genutzt, um mich intensiv auf die Kandidatur vorzubereiten und mich umfassend fortgebildet. 

An einem wunderschönen Sommertag habe ich mich bei aufgehender Sonne mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht, um das Weco-Gelände und den Hof Overbeck zu besuchen. Zwei bekannte Orte und Gebäude, die schon sehr lange leer stehen und ein großes Potenzial für neue Bauprojekte aufweisen. Mein gut zweistündiges Gespräch mit dem Eigentümer des Weco-Geländes, Herrn Wehmeyer, über die gesamte Thematik und die bisherige Entwicklung war auch deshalb für mich sehr wichtig und aufschlussreich. Danach ging es zu den größten Bauprojekten von Werther, der Kläranlage und dem Feuerwehrgerätehaus. An der Diekstraße habe ich mir selber ein Bild von den Wasserproblemen gemacht und mich intensiv mit den Anwohnern vor Ort ausgetauscht.

Des Weiteren habe ich zwei der größten Arbeitgeber in Werther besucht. 220 Personen der Lebensbaum Soziale Hilfen e.V. kümmern sich tagtäglich um pflegebedürftige Menschen in unserer direkten Umgebung. Der Hof Pahmeyer versorgt das ganze Land mit hochwertigen Kartoffelprodukten aus Wertheraner Kartoffeln. Ich bin sehr dankbar für diese zwei sehr informativen Besuche mit tollen Einblicken, interessanten Gesprächen und für die persönlichen Eindrücke.

Anfang August war es dann endlich soweit, dass wir die ganzen Wahlplakate und die 13 Großplakate bei bestem Wetter aufhängen und weithin sichtbar aufstellen konnten. Diese Plakate werden alle Wertheraner*innen bis zum 27.09. begleiten und anschließend, in Anlehnung an das Projekt „Becher statt Plastik“ vom Round Table, zu Bänken für Werther recycelt. Hierzu lade ich auch alle anderen Parteien herzlich ein!

Vor gut einer Woche durfte ich bei der Bäckerei Bossert zu Gast sein. Gemeinsam mit Patrik Kröger habe ich das Rezept für mein persönliches „Bürgermeisterbrot“ entwickelt. Der Sauerteig durfte dann über Nacht reifen und am nächsten Morgen konnten wir wunderbar duftendes, knuspriges Brot gemeinsam aus dem Ofen holen und noch ganz frisch selbst probieren. Einfach lecker! Das Brot gab es dann eine Woche lang in der Bäckerei hier im Herzen von Werther für alle zu kaufen.

Diese Woche habe ich noch Straßenwahlkampf direkt in Werther gemacht. Am letzten Wochenende war ich vorm Edeka Markt in Werther und in Häger natürlich am Dorfladen. Dort konnte ich viele tolle Gespräche mit den Wertheraner*innen führen. Alles unter dem Motto: „Einer von euch – Einer für Euch – Werther 100% Lieblingsstadt!“