Meine Ziele für Werther

100% für meine Heimat

Entwicklung neuer Wohngebiete mit hohen ökologischen Standards maßvoll fortsetzen und fördern

Ich unterstütze die Initiative: „Jung kauft alt“. Das bedeutet: Wohngebäude, die zum Verkauf anstehen, weil die bisherigen Bewohner in eine andere Wohn- und oder Betreuungsform wechseln, sollen von jüngeren Menschen gekauft und genutzt werden.

Diese Maßnahme allein aber reicht nicht aus, um allen Bauwilligen aus Werther und Umgebung die Chance zu geben, bei uns ansässig zu werden.

Wie bereits in den Vorjahren müssen in maßvollem Umfang weitere Wohnbaugebiete ausgewiesen werden, z.B. in einem neuen Wohngebiet Süthfeld II.

In jedem Fall sind hohe ökologische Vorgaben in den Bebauungsplänen festzulegen. Auch bei der Begrünung, bei der Entwässerung und weiterer Infrastrukturmaßnahmen sollen umweltrelevante Faktoren einen hohen Stellenwert einnehmen. Ebenso sollen Niedrigenergiehäuser, Regenwassernutzung und Blockheizkraftwerke, wo es möglich und sinnvoll ist, errichtet werden.

Mehr Platz für Familien und Kinder

In unserer Stadt leben viele Familien mit kleinen und größeren Kindern. Sie sind die Basis unserer Gesellschaft.

Ich werde alle Aktivitäten und Angebote unterstützen, die das Leben der Familien in Werther leichter und besser macht.

Deshalb werde ich mich für den weiteren Ausbau der Kindertageseinrichtungen einsetzen. Nachdem das Augenmerk bislang stark auf den unter Dreijährigen lag, müssen nun auch wieder verstärkt Plätze für ältere Kinder geschaffen werden.

Ich begrüße und unterstütze die Angebote für Grundschulkinder im Offenen Ganztag und werde mich für eine Förderung aller Aktivitäten für Kinder und Jugendliche außerhalb von Schule und Kita einsetzen. Besonderes Augenmerk lege ich dabei auf das Jungendzentrum. Dort werden vor allem Jugendliche erreicht, die nicht von Vereinen und kirchlicher Jugendarbeit gewonnen werden.

Planung und Bau einer neuen Wasseraufbereitungsanlage und Sanierung des Wassernetzes

Endlich klares Wasser für Werther!

Mit der Sanierung der Hochbehälter und dem Bohren eines neuen Brunnens ist die Stadt Werther auf einem guten Weg. Es geht um eine konstante, hochwertige und störungsarme Trinkwasserversorgung für uns alle.

Es ist Zeit, das Thema der Wasserversorgung für die Menschen in Werther endlich konsequent zum Ziel zu führen. Wir möchten deshalb die in Teilen noch aus den 70er Jahren des vorherigen Jahrhunderts stammende Aufbereitungs- und Enthärtungsanlage nach heutigem Stand der Technik neu bauen. Anstatt die Trinkwassergebühren für Reparaturen an diesem „Old-Timer“ zu verschwenden, soll das gute Geld in einen Neubau investiert werden. Das ist betriebswirtschaftlich sinnvoll, und wir Bürger und Bürgerinnen bekommen für unsere Gebühren wieder Trinkwasser in gleichbleibend hoher Qualität und das auf lange Sicht.

Förderung des Ehrenamtes und  örtliche Vereine stärken

Das sportliche, kulturelle und soziale Leben in Werther wird maßgeblich getragen durch die örtlichen Vereine. Sie sind mir besonders wichtig! Ihnen muss die Förderung zukommen, die sie benötigen, um ihre Aufgaben bewältigen zu können.

Viele Aktivitäten, die das Leben in Werther wertvoll machen, sind ohne die ehrenamtliche Arbeit der hier Lebenden nicht denkbar. Wo es erforderlich ist, muss die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger bei ihrem Engagement für das Gemeinwohl unterstützen.

Ohne die freiwillige Feuerwehr sähe es um den Brandschutz, eine Pflichtaufgabe der Stadt, schlecht aus. Dieser Verantwortung  kann die Stadt aber nur durch die Leistung der Frauen und Männer in der Wehr nachkommen. Die freiwillige Feuerwehr muss laufend so ausgestattet sein, dass sie die vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben leisten kann. Als nächstes wird das Feuerwehrgebäude in Werther an- und umgebaut werden. Für ein gutes Gelingen unter Einbezug aller Beteiligten werde ich mich einsetzen.

Erhalt des Freibades und Steigerung seiner Attraktivität, z.B. durch Verbesserung der Öffnungszeiten

Die Attraktivität des Freibades soll in den folgenden Jahren weiter kontinuierlich gesteigert werden. Die Qualität des WLANS soll verbessert werden und es sollen weitere    Spielmöglichkeiten außerhalb des Wassers entstehen. Darüber hinaus sollen die Öffnungszeiten im Vormittag ausgeweitet werden, damit auch  späte Frühschwimmer das Freibad Werther genießen können. Dass Freibad hat für die Wertheraner Bevölkerung einen hohen Stellenwert. Daher sind mir der Erhalt des Freibades und eine weitere Steigerung der Attraktivität besonders wichtig.

Förderung strukturreicher Gärten

Die Förderung strukturreicher Gärten soll nicht auf die Umgestaltung von sogenannten Steingärten beschränkt bleiben. Besitzer kleiner und größerer Gärten, die ihre Grünflächen naturnah weiterentwickeln, sollen ebenfalls profitieren.

Eine komplette Neugestaltung des Gartens ist nicht notwendig. Es soll möglich sein, auch Teile einer Anlage aus der intensiven Pflege zu nehmen, Blühwiesen zu kultivieren und trotzdem von der Förderung zu profitieren. Das Anpflanzen wertvoller Bäume und Sträucher für die heimische Insekten- und Vogelwelt soll ebenso unterstützt werden wie der Erhalt alter Baum- und Strauchbestände. Das Häckseln des Schnittgutes soll kostenlos sein. Eine Beratung zur Umgestaltung von Gärten rundet das Vorhaben ab.

Durch diese Maßnahmen können im gesamten Stadtgebiet viele kleine grüne Inseln  entstehen, die insgesamt eine große Fläche darstellen und die Artenvielfalt in Werther fördern.

Anbindung der Ortsteile

Die Vernetzung der Ortsteile mit der Innenstadt ist wichtig der hier Lebenden und liegt mir  am Herzen.

Der Bürgerbus bringt seit vielen Jahren die Menschen in den Ortsteilen und der Kernstadt einander näher. Es ist zu überlegen, ob durch eine stärkere städtische Förderung dies Angebot ausgebaut werden kann, zum Beispiel durch weitere Linien.

Radwegenetz im Zentrum und zur Anbindung der Ortsteile verbessern

Wir brauchen ein System von Rad- und Fußwegen, das das gesamte Stadtgebiet, vom Hang des Teutoburger-Waldes bis nach Häger und von Theenhausen bis zur Stadtgrenzen nach Bielefeld erreicht. Die bereits bestehenden Verbindungen sind kontinuierlich auszubauen und müssen deutlich konsequenter als bisher gepflegt werden.

Ich bin davon überzeugt, dass auf diese Weise viele Kraftfahrzeuge stehenblieben. Das bedeutete sowohl einen Beitrag zum Klimaschutz als auch eine wesentliche Erhöhung der Attraktivität der Innenstadt.

Im Stadtgebiet gibt es sehr wenige Radwege. Vergleicht man die Zahl der Verbindungen in Werther mit denen im übrigen Kreis Gütersloh, wird schnell klar, wie weit wir zurückliegen.

Wir sind daher noch weit entfernt von einer wünschenswerten, annehmbaren Situation. Das muss sich ändern!